„Gern zur Arbeit gehen, das macht glücklich"

„Gern zur Arbeit gehen, das macht glücklich"

Maria Strebl hat ganz offensichtlich Freude an ihrer Arbeit. Bevor sie 2012 in der NRD anfing, war die gelernte Krankenschwester zuletzt acht Jahre auf der Intensivstation des Heilig-Geist-Krankenhauses in Bensheim tätig. „Dann fand ich es an der Zeit, einmal etwas anderes zu machen“, erzählt sie. Durch eine Bekannte erfuhr sie von der NRD und stieg rechtzeitig vor dem Umzug nach Pfungstadt 2013 ein, um von Anfang an dabei zu sein. Bevor sie die Teamleitung übernahm, lernte sie die 16 Bewohner*innen als Nachtwache kennen.

Schon zum dritten Mal nimmt die Wohngemeinschaft Wormserstraße in Pfungstadt, die im April 2013 startete, am Lebendigen Adventskalender teil. Am 9. Dezember wird ein zur Straße gewandtes großes Fenster des Neubaus vorweihnachtlich geschmückt, Nachbarn und geladene Gäste kommen zum Umtrunk und zum Plausch in den Hof. Und die Weihnachtsgeschichte wird vorgelesen. Zweimal im Advent ist die WG bei anderen Beteiligten des Lebendigen Adventskalenders eingeladen. Am 10. Dezember geht es zur Initiatorin Martina Adler in der Ringstraße, am 12. Dezember ins Altenheim der Inneren Mission, um mit den Senior*innen gemeinsam zu singen. Die erforderlichen Mitarbeiter hat Maria Strebl entsprechend eingeplant. Im Gespräch mit Maria Strebl ist viel von Geplantem die Rede. Mehrmals schaut Maria Strebl in ihren PC-Kalender, um festzustellen, wann was passiert. Viel Verlässlichkeit und Verbindlichkeit klingt da heraus. „Ja, und das klappt auch. Wir sind ein gutes Team mit sehr motivierten Mitarbeitenden“, sagt Maria Strebl, die es toll findet, „dass auch junge Heilerziehungspfleger*innen dabei sind, die viele neue Ideen mitbringen.“

Maria Strebl hat ganz offensichtlich Freude an ihrer Arbeit. Bevor sie 2012 in der NRD anfing, war die gelernte Krankenschwester zuletzt acht Jahre auf der Intensivstation des Heilig-Geist-Krankenhauses in Bensheim tätig. „Dann fand ich es an der Zeit, einmal etwas anderes zu machen“, erzählt sie. Durch eine Bekannte erfuhr sie von der NRD und stieg rechtzeitig vor dem Umzug nach Pfungstadt 2013 ein, um von Anfang an dabei zu sein. Bevor sie die Teamleitung übernahm, lernte sie die 16 Bewohner*innen als Nachtwache kennen.

16 Menschen zwischen Ende 20 und 85 Jahren wohnen in der Wormser Straße 3, sieben im Vorderhaus (ohne Aufzug), neun im hinteren, barrierefreien Neubau. Viel wurde in den letzten zwei Jahren dafür getan, interessante Angebote für die Rentner*innen aufzubauen. „Das wurde übergreifend im Wohnverbund Seeheim angegangen“, berichtet Maria Strebl, „und in der Zusammenarbeit sind gute Sachen entstanden“. Da gibt es jeweils einmal im Monat Walken in Seeheim und ein Bewegungsangebot in Zwingenberg, das Vormittagsangebot der AWO im Café Lindenbaum in Pfungstadt und das Spielecafé im Martin-Luther-Haus. Begleitet werden die teilnehmenden Bewohner*innen jeweils von den Mitarbeitenden, die für den Seniorendienst eingeteilt sind. Diese haben mit den Bewohner*innen auch ein Kräuterbeet angelegt, gehen mit ihnen zum Schwimmen, zur Musik- und zur Eseltherapie. Letztere wird auf einem Begegnungshof in Zwingenberg-Rodau angeboten und genutzt von Rainer Vierheller. „Er ist auf einem Bauernhof aufgewachsen, so kamen wir auf die Idee. Herr Vierheller kann zwar nicht auf dem Esel reiten, aber er striegelt, füttert und streichelt ihn – und sein Gesicht beginnt dabei regelrecht zu leuchten.“

Auch mit der Lebenshilfe hat sich die Wormser Straße längst vernetzt: Einmal pro Woche gibt es dort ein Turnangebot, einmal ein Bastelangebot. „Jetzt, in der Weihnachtszeit, werden dort auch kleine Geschenke gebastelt, und unsere Bewohner*innen sind natürlich auch zur Weihnachtsfeier eingeladen. Willkommen sind dabei auch diejenigen, die nicht am Turnen oder Basteln teilnehmen. Das gleiche gilt für die Grillfeste der Lebenshilfe: „Dort ist es immer richtig schön!“ 16 Bewohner und 16 Mitarbeitende - Maria Strebl scheint alle Menschen in der Wormser Straße 3 vor Augen zu haben, wenn sie über ihre Arbeit spricht: „Wir sind ein tolles Team“, sagt sie „und es macht einen ja auch glücklich, wenn man gern zur Arbeit geht.“ Noch einmal zu wechseln kommt ihr nicht in den Sinn: „Schon als ich im Bodelschwingh-Haus hospitierte, habe ich es gemerkt: Das ist es, was ich machen will! Ich könnte mir jetzt gar nichts anderes mehr vorstellen. Es gibt mir viel, mit Menschen mit Einschränkungen zu arbeiten, da kommt so viel zurück.“

Für Hobbies hat Maria Strebl „eigentlich keine Zeit. Ein großes Hobby ist meine Familie“. Mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern, die beide schon Familie haben, wohnt Maria Strebl in einem Haus in Lorsch zusammen. Drei Generationen auf drei Stockwerken, auch drei Enkel gehören schon dazu. „Zwei sind noch Babys, eines ist dieses Jahr in die Schule gekommen. Da bin ich gefordert, aber es macht mir auch große Freude“.                                         

 
  • Inklusion ...

    ... das heißt, dass Menschen mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit gemeinsam in einem Industriebetrieb zusammen arbeiten können. Jeder Mensch hat Fähigkeiten, die gefördert und genutzt werden sollen. 

    Inklusion ...
    Harald Plößer,
    Fertigungsleiter der Fa. Riegler, Mühltal
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